Burning down the house – What caused our economic crisis?
Die Finanz- und Bankenkrise des Jahres 2008 steht im Zentrum des Filmbeitrags “Burning down the house – What caused our economic crisis?”. Als Ausgangspunkt für die Krise des Jahres 2008 wird der Community Reinvestment Act des Jahres 1977 angesehen. Die Regierung unter dem demokratischen Präsidenten Jimmy Carter wollte damit mehr Menschen und insbesondere all jenen mit geringeren Einkommen den Erwerb eines eigenen Hauses ermöglichen.
Unter Präsident Bill Clinton wurden die Bestimmungen des Community Reinvestment Act im Jahr 1995 durch Einführung sogenannter „Subprime Loans“ erweitert. Dabei handelt es sich um Kredite, für die geringere Sicherheiten notwendig waren und die sich besonders an einkommensschwächere Gruppen richteten.
Die Banken wurden von der Regierung verpflichtet, derartige Kredite zu vergeben und sie wurden dabei über die Schaffung sogenannter „Subprime Mortgage Securities“ abgesichert. Diese Absicherung wurde von Fannie Mae und Freddie Mac übernommen, zwei Firmen die seit Jahrzehnten in einer letztlich halbstaatlichen Funktion agieren.
Mit der damit erreichten Verbilligung von Hauskrediten stieg die Nachfrage nach Häusern, wodurch die Hauspreise massiv anstiegen. Mit der Abschwächung der Immobiliennachfrage fielen die Preise tendenziell, viele Hausbesitzer, die aus spekulativen Gründen eine Immobilie erworben hatten, konnten dann ihre Schulden nicht mehr zahlen.
Dies setzte die Banken, die die Hypothekenkredite vergeben hatten (müssen) unter massiven Druck und führte zum Zusammenbruch mehrerer Bankhäuser wie etwa Bear Stearns. Im Gefolge traf es dann auch die beiden Unternehmen, deren Aufgabe es war, diese Hypotheken abzusichern: Fannie Mae und Freddie Mac.
Beide Firmen unterstützten bevorzugt Abgeordnete der Demokraten mit Geldspenden, während die Republikaner eine stärkere Regulierung dieser Unternehmen anstrebten und geringere Zahlungen erhielten.
Der Film kann hier angesehen werden:

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